Infrastrukturprojekte sichern Standortvorteile

Investitionen für mehr Lebensqualität, Sicherheit und Wirtschaftskraft

Die Notwendigkeit von mehr Investitionen für Infrastrukturprojekte in den Bereichen Straßen- und Brückenbau, Hochwasserschutz und Deichbau, Gleisbau oder von kommunalen Einrichtungen wie Schulen oder Pflegeeinrichtungen ist deutlich gestiegen. Mit der gestiegenen Nachfrage hat die Kliemt-Gruppe das Geschäftsfeld Infrastruktur mit zahlreichen Projekten strategisch ausgebaut.

Die Schwerpunkte sind die Baumaßnahmen im Straßen-, Gleis- und Deichbau neben den Kompetenzen im Erd- und Tiefbau. Die Umsetzung für unsere Auftraggeber erfolgt als Eigenleistung, in Kooperation oder durch gesetzte Partnerschaften.

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Aus der Praxis Gleisbau

Einsatz rund um die Uhr

Für den Erhalt der Infrastruktur und den Ausbau der Mobilität auf der Schiene sind laufende Erneuerungen der bestehenden Gleise erforderlich. Der Ausbau der stark frequentierten Trasse von Oberhausen über Emmerich bis in die Niederlande ist aktuell in Bearbeitung. Der Abschnitt ABS 46/2 BA 2 bei Wesel ist ein Teilabschnitt mit einer Länge von ca. 800 Metern, der durch die Familienunternehmen KAF Falkenhahn BAU AG und Gerhard Kliemt GmbH & Co. KG ausgeführt wurde. 

Das Projekt hat viele bekannten Herausforderungen des täglichen Baustellenbetriebes wie Abstimmung und Koordinierung mit anderen Gewerken beim Bodenaustausch, beim Einbau des Gleisschotters, Kampfmittelverdacht während der Arbeiten oder die Verlegung der Tiefentwässerung. Aber auch die Besonderheit eines 24 Stunden-Betriebes gehört dazu. Innerhalb einer vierwöchigen Sperrpause der Strecke haben die Teams der Kliemt-Gruppe drei Wochen im 24-stündigen Einsatz rund um die Uhr gearbeitet. Das erfordert eine exakte Personal- und Arbeitsplanung, termingerechte Logistik von technischen Geräten sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die Arbeitssicherheit.

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Aus der Praxis Deichbau

Vorbeugen, schützen und erhalten: Aktiver Hochwasserschutz

Deichsanierung am Rhein

Die Stadt Duisburg hat die Kliemt-Gruppe mit der Deichsanierung und Rückverlegung des Deiches in Duisburg-Mündelheim (450 Meter Länge) beauftragt. Die Umsetzung erfolgt in zwei Schritten: Der vorhandene Alt-Deich wurde zurückgebaut. Das heißt, er wurde vollständig abgetragen und im Baufeld zur Wiederverwertung zwischengelagert. Der nächste Schritt ist der Neubau eines 3-Zonen-Deichs auf einer Länge von etwa 450 Metern. Die Rückverlegung schafft mehr Raum für den Rhein und verbessert so die Hochwasserlage in dem Gebiet. Mit der Verlegung entsteht zusätzlicher Retentionsraum - also mehr Platz, um Hochwasser aufzunehmen. Ein Deich dient nicht dazu, das Wasser komplett abzuhalten, sondern kontrolliert zu leiten bzw. sickern zu lassen. Diese kontrollierte Sickerung ist wichtig, um das Aufweichen des Deichkörpers zu verhindern und somit die Stabilität des Deiches zu gewährleisten. 

Der neue Deich in Duisburg ist eine Standard-Konstruktion. Er besteht aus drei Zonen: dem Stützkörper, einer Dichtschürze und einem Dränkörper. Der Stützkörper ist nur gering wasserdurchlässig und maßgeblich für die Standfestigkeit des Deiches verantwortlich. Die Dichtschürze auf der Wasserseite ist schwach wasserdurchlässig: Sie vermindert bzw. verlangsamt, das Eindringen von Wasser in den Deichkörper. Der Dränkörper auf der Landseite besteht aus wasserdurchlässigem Material, um den Deichkörper gezielt zu entwässern. Besondere Herausforderung war neben einer kurzen Ausführungsdauer, die exakte Einhaltung des Qualitätssicherungsplans und die intensive Arbeitsvorbereitung im Vorfeld: Von der Planung der Baustelleneinrichtung über das Verkehrs- und Logistikkonzept bis zur Bauzeitenplanung.

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